![]()
„Kundenzufriedenheit genießt bei Oldenburger|Fritom höchste Priorität.“
Am 1. Juli 2026 feiert Nico de Valk (48) ein besonderes und beeindruckendes Jubiläum: Der Shift-Leader Warehouse ist seit sage und schreibe 30 Jahren bei Oldenburger|Fritom beschäftigt. Kurzum, ein guter Grund für ein Interview mit unserem engagierten und zuverlässigen Kollegen.
1993 absolvierte Nico eine Ausbildung zum Lagerarbeiter bei Noorderpoort, einem großen Bildungszentrum für berufliche Sekundarbildung in den nördlichen Niederlanden. Im selben Jahr lernten wir ihn im Rahmen einer Lehrwerkstatt kennen. Nico besuchte einen Tag pro Woche die Schule und arbeitete vier Tage in unserem Unternehmen.
Welchen ersten Eindruck hattest du von unserem Familienunternehmen?
„Die Atmosphäre wirkte sofort angenehm und vertraut“, sagt Nico, der in der nordniederländischen Stadt Veendam aufgewachsen ist, wo Oldenburger|Fritom seinen Hauptsitz hat. „Das lag auch an den netten Kollegen. Sie haben mich gleich im Team aufgenommen.“ Damals war der Straßentransport der wichtigste Logistikbereich unseres Unternehmens. „Deshalb habe ich nach der Ausbildung zum Lagerarbeiter den Lkw-Führerschein gemacht.“
1996, nach Abschluss deiner Fahrerausbildung, bist du zu uns gekommen. Kannst du uns etwas mehr darüber erzählen?
„Mir wurde ein Vertrag als Lagerarbeiter angeboten, aber in der Praxis arbeitete ich häufiger als Lkw-Fahrer. Während der jährlichen Zuckerrübenkampagnen war ich beispielsweise monatelang ausschließlich als Lkw-Fahrer tätig.“
2004 stand Oldenburger|Fritom kurz vor der Transformation von einem Transportunternehmen zu einem Logistikdienstleister. Dies war auch ein Wendepunkt in Nicos Karriere.
„Durch diese Transformation, benötigte unser Unternehmen weniger Fahrer. Stattdessen erhielt ich die Möglichkeit, mich als Lagerarbeiter weiterzuentwickeln. Diese Chance ergriff ich mit beiden Händen.“ Als festangestellter Lagerarbeiter wurde Nico gebeten, die Verantwortung für unsere Lagerlösungen für einen neuen Kunden aus dem Hightech-Sektor zu übernehmen.
„Dabei wurde mir volles Vertrauen und Verantwortung übertragen. Kurze Zeit später wurde ich zum Shift-Leader Warehouse ernannt.“ Nico bekleidet diese Position weiterhin in unserem Geschäftsbereich Warehousing, VAS & E-Commerce Fulfillment.
Du hast die verschiedenen Entwicklungen in der Lagerhaltung in den letzten 30 Jahren hautnah miterlebt. Was war deiner Meinung nach eine der wichtigsten Entwicklungen?
„Ganz klar die Einführung von Handscannern. Anfangs arbeiteten wir ausschließlich mit Papierstapeln. Nicht nur in den Lagern, sondern im gesamten Unternehmen. Handscanner sorgen dafür, dass wir alle deutlich effizienter arbeiten. Außerdem sinkt das Fehlerrisiko erheblich.“
Heute wendet Oldenburger|Fritom die Lean Six Sigma-Methode an. Du selbst bist zertifizierter Yellow Belt. Was hältst du von dieser Methode, auch mit Blick auf die Zukunft?
„Kundenzufriedenheit genießt bei Oldenburger|Fritom höchste Priorität, und das passt hervorragend zu Lean Six Sigma. Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung und Innovation unserer Services. Das zeichnet uns schon heute aus, und ich bin überzeugt, dass es auch in Zukunft so bleiben wird. Unsere Schulungen zu persönlichen Führungsqualitäten tragen ebenfalls dazu bei. Vor allem, weil wir alle – vom Management bis zur Produktion – gemeinsam an diesen Schulungen teilnehmen.“